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  • Tina Glavanovitz

Kommt es auf die Länge an?

Aktualisiert: 13. Juni 2019


Liebe Damen ich muss Sie vorerst enttäuschen, es handelt sich bei diesem Blogeintrag lediglich um Umhängeriemen… 


… aber auch diese Story ist ein Schmunzeln wert. 


Wenn man mir vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass man tatsächlich eine ganze Story über Umhängeriemen schreiben kann, hätte ich vermutlich einfach nur gelacht. Aber hier ist sie - liebe Umhängeriemen ihr habt euch eure Geschichte schwer verdient. 


Wir blicken zurück auf den August 2014. Ein Monat, in dem die ersten Entwürfe der IMPIBAG entstanden sind. Von Anfang an stand fest, dass auch diese Tasche/ Organiser/ oder wie auch immer ihr die IMPIBAG klassifizieren wollt, Riemen erhalten soll. Als die ersten Muster entstanden sind, haben wir festlegen müssen, welche Riemen wir unserem Design geben. Nachdem wir uns mit Freundinnen beraten haben, um herauszufinden welchen Riemen „ Frau“ gerne trägt, beschließen wir einen Metallriemen zu nehmen. Ein paar Tage später, nahmen wir auch noch einen langen Lederriemen dazu. Und noch ein paar Tage später fügten wir einen kurzen Lederreimen hinzu, damit auch wirklich jeder Anspruch an Tragekomfort gedeckt ist. So weit, so gut! Als die ersten IMPIBAGs bei uns im Büro eingetroffen sind, war die Aufregung groß. Begeistert öffneten wir das erste Packerl, klippten die Umhängeriemen auf die IMPIBAG und hängten sie uns um.


Dieser Affe repräsentiert unseren Gesichtsausdruck, als wir gespannt das erste Packerl öffneten

Ein paar Minuten später ist die Stimmung jedoch in den Keller gefallen, als wir feststellen mussten, dass die Riemen viel zu lang waren. Und mit viel zu lang, meine ich seeehr lang. Liebe Damen, mit meinen stolzen 1,63 Meter, hing mir das erste Modell der IMPIBAG fast bis in die Kniekehle. (Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt so geschockt, dass wir kein Foto gemacht haben) „Na gut“ dachten wir uns und haben daraufhin beschlossen, den Riemen ein verstellbares Modul hinzuzufügen. 



Somit war das Riemenproblem gelöst… dachten wir. Als wir das Produkt endlich fertig entwickelt hatten, inklusive optimierten Riemen, haben wir die erste große Produktion gestartet. Im Jahr 2016 haben wir die ersten IMPIBAGs auf den Markt gebracht. Wuuhuuuu! Die Nachfrage war erfreulicherweise riesig und somit erweiterten wir unser Farbsortiment. Bei der nächsten Produktion gaben wir besonders darauf Acht, dass ja die richtigen Riemen genommen werden und nicht unabsichtlich das falsche Modell genäht wird. Auch bei der zweiten Lieferung war die Freude und Aufregung groß. Gemeinsam (meine Mama Edith und ich) öffneten wir die Packerl. Und dann blieb uns der Atem stehen. 


Und dieser Affe trifft unseren Gesichtsausdruck beim nächsten Packerl ganz gut

Ich kann Sie beruhigen, die Umhängeriemen waren nicht zu lang. Nein, es war viel schlimmer. Der Karabiner zur  Befestigung der Riemen, war schlicht und einfach auf der falschen Seite. Was für ein Malheur! Fashion hin oder her, dachten wir uns. Egal wie man sie dreht oder wendet, die Tasche steht am Kopf.


Ich möchte Sie hier nicht mit jeglichen "Problem-solving" Strategien langweilen, daher nimmt diese Story nun ein Ende. Meine letzen Worte für heute sind ein Zitat von Steve Jobs "I'm convinced that about half of what separates successful entrepreneurs from non-successful ones is pure perseverance". Diesen Worten kann ich nur zustimmen. Daher haltet an euren Ideen/ Träumen fest und verwirklicht diese, koste es was es wolle.


Ps: wir hätten da noch so um die 50 Stück, am Kopf stehende IMPIBAGs zu vergeben

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